Leuchtbären schaffen Lichtblicke

Leuchtbären schaffen Lichtblicke

Zum Schulstart 2025 haben wir im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit unsere Leuchtbären verteilt. Denn Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit – gerade für die Schulanfänger in der dunklen Jahreszeit.

Die Leuchtreflektoren in niedlicher Bärenform lassen sich ganz einfach an Schultaschen, Kleidung oder auch am Fahrrad befestigen und sorgen so für eine bessere Erkennbarkeit im Straßenverkehr. Damit sind sie nicht nur ein liebevolles Accessoire, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Mit unserer Aktion Leuchtbären konnten wir viele Schulanfänger und ihre Eltern erfreuen und gleichzeitig erneut wichtige Aufklärungsarbeit zum gesellschaftlichen Tabuthema – Kinderhospiz und Tod – Versterben von unheilbar erkrankten Kindern – erreichen.

Die Zeit mit einem schwer und lebensverkürzend erkrankten Kind ist für eine Familie wie ein endloser Weg, der kaum geradeaus führt – voller Stolpersteine, voller Momente, in denen Hoffnung aufleuchtet, nur um im nächsten Augenblick wieder von Schmerz und Angst überschattet zu werden.

Eltern kämpfen mit vielen Herausforderungen und Belastungen zugleich:

Körperliche Erschöpfung – Nächte ohne Schlaf, Tage ohne Pause, ein Körper, der nicht mehr kann und doch weitermacht, weil keine andere Wahl bleibt.

Eingeschränkte soziale Kontakte – Freunde, die sich zurückziehen, weil sie nicht wissen, was sie sagen sollen. Gespräche, die verstummen.

Isolation – das Gefühl, allein zu sein in einem Leben, das nur aus Pflege, Arztterminen und Bangen besteht. Es ist kaum Zeit für die eigene Paarbeziehung.

Finanzielle Nöte – durch die intensive Pflege und Betreuung des erkrankten Kindes sind Berufsperspektiven gar nicht möglich.

Und mitten in all dem der ständige Schmerz darüber, dass das eigene Kind leidet und versterben wird. Es ist ein Weg, der Herzen zerreißt, der Familien an ihre Grenzen führt und doch Tag für Tag gegangen werden muss.

Geschwister erhalten aufgrund der intensiven Fürsorge für das erkrankte Kind weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung. Der ambulante Kinderhospizdienst unterstützt deshalb auch die Geschwisterkinder, schenkt ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Raum für ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse.

Kinderhospize entlasten und unterstützen Familien ab der Diagnose der unheilbaren Erkrankung bis zum Lebensende.

Sie sind darauf ausgerichtet, die ganze Familie aufzunehmen. Ein Aufenthalt im Kinderhospiz dauert in der Regel 10 – 14 Tage und dient zur Entlastung der Familie.

Kinder können jährlich mehrmals aufgenommen werden, um aktuelle Krisen zu überbrücken oder der Familie eine Auszeit vom schweren Alltag zu ermöglichen. Für insgesamt bis zu vier Wochen im Jahr können die betroffenen Familien Kraft schöpfen, Trost finden und gemeinsame Momente mit Ihren Kindern erleben, die für immer in Ihren Herzen bleiben.

Im Kinderhospiz wird die gesamte Familie gestärkt, damit sie den schweren Weg miteinander gehen kann. Die Kinderhospizarbeit versucht die Lebensqualität unheilbar erkrankter Kinder und ihrer Familien zu verbessern. Sie ist eine Form der Palliativpflege mit dem Ziel, den Betroffenen das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Sie soll Leiden vorbeugen und lindern.

Kinderhospize sind weit mehr als Orte für Sterbebegleitung – Kinderhospize unterstützen Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen in allen Lebensphasen.
Sie entlasten im Alltag, schenken Lebensfreude und helfen Abschied zu gestalten.

Gemeinsam Lichtblicke schaffen, in schönen wie in schweren Momenten. Jede Spende hat die Kraft, Hoffnung zu schenken und Licht in dunkle Tage zu bringen: Hilf auch Du! Kinderbär4you e.V. Wir wünschen allen Schulanfängern einen fröhlichen Schulstart und eine unbeschwerte Schulzeit!

 

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